ist kulturgewordene Natur. Wie und was wir hören, ist in hohem Maß abhängig
von den Eigenschaften unserer akustischen Verarbeitung. Aus diesen
Bedingungen folgt letztlich, wie viele Töne unsere Tonleiter hat und welche
Intervalle schön klingen. Musik im Kopf betont einerseits die enorme
Bedeutung des neuronalen Netzwerkes beim Entstehen und Erleben von Musik und
beschreibt gleichzeitig, warum Musik mehr ist als reine Gehirntätigkeit. Dem
bekennenden Hobbymusiker gelingt es, in seinem 450-Seiten-Buch, die
Qualitäten des Entertainers mit denen des exakten Naturwissenschaftlers zu
verbinden - eine nur selten glückende Kombination. Allerdings wird dem Laien
in den Kapiteln zum Schall und zur Neurophysiologie des Hörens einiges
abverlangt. Die Lektüre von Musik im Kopf weitet das Bewusstsein für das
Phänomen Musik und macht gleichzeitig Spaß. Spitzer zeigt, dass die
Entschlüsselung neuronaler Aktivitätsmuster und die sinnliche Hingabe an die
Magie der Musik sich nicht ausschließen.
" /> Spitzer, Manfred : Musik im Kopf Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im neuronalen Netzwerk - bei Musikalien Petroll kaufen

Manfred SpitzerMusik im Kopf Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im

neuronalen Netzwerk
Neuausgabe 2014

Spitzer, Manfred

Musik im Kopf Hören, Musizieren, Verstehen und Erleben im

neuronalen Netzwerk
Neuausgabe 2014

Bestellnummer: GN233478
 EAN: 9783608429404
VerlagsartikelNr..: 9783608429404
Verlag: Klett-Cotta

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Warum machen Menschen Musik? Was ist überhaupt Musik? Wie wirkt Musik auf
uns? Was geschieht im Gehirn, wenn wir Musik hören, machen oder verstehen?
Was ist Begabung? Wie muss ein Konzertsaal aussehen? Warum versteht man
Opernsängerinnen so schlecht? Warum gibt es Liebes- und Wiegenlieder? Was ist
Musiktherapie? Warum singen Männer in der Badewanne? Manfred Spitzer sucht
die Antworten auf solche Fragen dort, wo Musik 'eigentlich' stattfindet: im
Kopf, d.h. im neuronalen Netzwerk unseres Gehirns. Die Erforschung dieses
Organs, das für Wahrnehmen, Erleben, Handeln und Verstehen zuständig ist, hat
in den vergangenen zehn Jahren einen beispiellosen Aufschwung genommen. Was
für die Musik daraus folgt, ist Thema dieses Buchs: Sie selber ist ein
Konzert aus der Physik der schwingenden Körper und der Physiologie unseres
Organismus. Wer die zugrunde liegenden Mechanismen kennt, wird nicht weniger
staunen, sondern mehr, wird Musik nicht weniger schätzen, sondern noch mehr
bewundern, wird bewusster hinhören und besser musizieren. - Rezension in
Leonardo - Wissenschaft und mehr Sendung vom 12.04.2002: Manfred Spitzer
widmet sich in seinem neuen Buch fast allen Aspekten von Musik. Doch neben
den psychologischen, kulturellen und anthropologischen Gesichtspunkten steht
die Frage im Mittelpunkt: Wie kommt Musik in die Köpfe der Menschen? Um die
komplexen Vorgänge der Musikverarbeitung verständlich zu machen, erklärt
Spitzer sämtliche physikalischen und physiologischen Grundlagen der Musik.
Was bedeuten Schall, Geräusche, Töne und Schwingungen? Und wie entsteht im
Gehirn aus Schall Information? Aufregend wird es, wenn Spitzer seine
Grundthese vorstellt: Die Physik des Schalls und die Physiologie des Hörens
bestimmen die Musik in weit größerem Maß als man bisher gedacht hat. "Musik
ist kulturgewordene Natur. Wie und was wir hören, ist in hohem Maß abhängig
von den Eigenschaften unserer akustischen Verarbeitung. Aus diesen
Bedingungen folgt letztlich, wie viele Töne unsere Tonleiter hat und welche
Intervalle schön klingen. Musik im Kopf betont einerseits die enorme
Bedeutung des neuronalen Netzwerkes beim Entstehen und Erleben von Musik und
beschreibt gleichzeitig, warum Musik mehr ist als reine Gehirntätigkeit. Dem
bekennenden Hobbymusiker gelingt es, in seinem 450-Seiten-Buch, die
Qualitäten des Entertainers mit denen des exakten Naturwissenschaftlers zu
verbinden - eine nur selten glückende Kombination. Allerdings wird dem Laien
in den Kapiteln zum Schall und zur Neurophysiologie des Hörens einiges
abverlangt. Die Lektüre von Musik im Kopf weitet das Bewusstsein für das
Phänomen Musik und macht gleichzeitig Spaß. Spitzer zeigt, dass die
Entschlüsselung neuronaler Aktivitätsmuster und die sinnliche Hingabe an die
Magie der Musik sich nicht ausschließen.

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